28. Motorradtreffen
23. bis 25 September 2011
Hoheneck - Sportplatz Pforzheim (Huchenfelder Kurve)
Ausschilderung ab BAB - Ausfahrt Pforzheim - Ost An allen Tagen Eintritt Frei !!
Am Freitag den 23.09.11 bis Sonntag den 25.09.11 findet bereits zum 28. mal
unser Motorradtreffen auf dem Hohenecksportplatz statt.
Vor 26 Jahren hatten wir die Vision einmal ein großes Motorradtreffen in
Süddeutschland veranstalten zu wollen.
Wir begannen mit einem Ketterer Bierstand, einem Grill und Musik aus der Dose.
An ein Zelt war damals nicht zu denken, denn wir wussten ja nicht ob überhaupt
jemand kommt. Schnell hatten wir in den nächsten Jahren ein kleines Zelt
gemietet und eine Live Gruppe engagiert. Die Live Gruppe „Fancy" spielte danach
15 Jahre auf unserem Treffen. Auch heute noch sind einige Musiker beim Treffen
mit dabei. Schlechtes Wetter, Sturm, Feuer und Regen hatte uns in den ersten
Jahren zu schaffen gemacht. Niemand von uns hätte damals gedacht, dass wir 27
Jahre später immer noch ein Motorradtreffen machen würden. Es gibt Einige, die
kommen seit dem ersten Treffen zu uns und es wurden viele Bekanntschaften und
Freundschaften geschlossen. Danken möchten wir allen unseren Gästen die auch bei
schlechtem Wetter zu uns gehalten haben und den Weg nach Pforzheim in den
Schwarzwald immer wieder gefunden haben.
Nach 26 Motorradtreffen kennt man die meisten Gäste persönlich.
Man freut sich auf ein Wiedersehen und gleichzeitig ist es schön, neue Menschen
kennen zu lernen die das gemeinsame Hobby Motorrad mit einem teilen. Abends eine
gute Musik, Gespräche am Lagerfeuer und an der Bar zusammen feiern ist das was
die Mitglieder und Freunde des Vereins jedes Jahr wieder bewegt ein
Motorradtreffen zu organisieren. Dank an die Mitglieder, die Freunde und Helfer
die Lieferanten und Sponsoren und all denjenigen die zum Gelingen der
Motorradtreffen beigetragen haben und das daraus gemacht haben was es heute ist.
Ein großes friedliches und familiäres Motorradtreffen.
Euer MSC Bänkle
Den Selbstversorgern wollen wir mitteilen, dass es immer schwieriger wird
ein solches Motorradtreffen durchzuführen, denn nur durch Essen und Trinken
können wir die Live Gruppen das Zelt usw. bezahlen.
An allen Tagen der Veranstaltung heißt es der Eintritt ist frei
Unser Festprogramm wird am Freitag um 14.00 Uhr – 17.00 Uhr mit einem Familiennachmittag beginnen. Kostenloses Kindermotorradfahren unter Anleitung und eine Kinderhüpfburg stehen auf dem Programm.
Abends von 19.30 Uhr – 22.00 Uhr wird die Pforzheimer Live Gruppe COVER UP für Stimmung im Zelt sorgen.
Am Samstag nach dem Frühstück werden Unterlagen für Motorradtouren durch den heimischen Schwarzwald angeboten.
Der Pforzheimer TÜV wird auch am Samstag ab 10.00 Uhr mit seinem TÜV Mobil vor Ort sein. Dort können dann Hauptuntersuchungen und Eintragungen für Motorräder von einem Sachverständigen des TÜV vorgenommen werden.
Abends von
17.30 Uhr – 19:30 Uhr eine Live
Gruppe
und an 20.00 bis 23.00 Uhr spielt wie in den vergangenen Jahren die Pforzheimer Rock Gruppe
DOG TRACK.
Gegen später werden dann noch zahlreiche Pokale
überreicht.
Nach einem Guten ausgiebigem Frühstück heißt es auch schon wieder„das
Motorradtreffen ist vorbei“.

Info-Tel. 07233/2179 - 07231/32313
27 Jahre Motorradtreffen wie geht das???
Es ist wieder so weit. Wir haben alle das Jahr über geackert, dass die Kohle fürs Motorradtreffen beikam. Damit ist aber erst die halbe Sache erledigt. Wer jetzt meint, im Januar 2011 oder Februar 2011 beginne die Planung fürs nächste Motorradtreffen, der wäre jetzt ein bisschen spät dran. Beim 27. Motorradtreffen im September 2010 begann bereits die Planung für das 28. Treffen. Die Musikgruppen waren im Jahr 2010 wieder spitze und wir machten bei einer Besprechung im Wohnwagen vor Ort bereits den Deal für das nächste Jahr aus. Mit dem Zeltverleiher und anderen wichtigen Lieferanten werden immer bereits schon während des Motorradtreffens Änderungen und Verbesserungen für das folgende Jahr besprochen.
Handzettel für die Einladung 2011 zum 28. Treffen sind auch schon im Heft 2010 abgedruckt.
Unser Bänkle Heft 2011 mit dem Schwerpunkt Motorradtreffen ist bereits im März bei allen Händlern und vielen anderen Werbepartnern kostenlos erhältlich. Handzettel und Plakate sowie die Ortseinfahrtstafeln werden nebenbei mal kurz organisiert.
Über das Verteilen und Aufhängen derselben wollen wir jetzt lieber nicht schreiben. Für uns ist noch wichtig, dass die Presse über unser Motorradtreffen im Vorfeld gut berichtet, damit man weiß, wo man an diesem Wochenende in Pforzheim hingehen kann. Mit der Stadt hat man bis dahin auch schon alle Genehmigungsverfahren durchlaufen. Das klappt aber immer sehr gut.
Großes Lob dafür. Wie Ihr seht brauchen wir Leute, um nicht zu sagen viele Menschen um solch ein Motorradtreffen in Gang zu bringen. Beginnen wir das Ganze mit dem Termin des Zeltaufbaus, der rechtzeitig eine Woche vor dem Treffen stattfinden muss. Wir vom Vorstand bibbern am
Samstag davor schon etwas, ob auch alle zum Aufbau gemeldeten Personen kommen können. Unser Zeltmeister jedenfalls ist wie immer pünktlich um 9.00 Uhr auf dem Platz und so langsam trudeln sie ein, Mitglieder, Helfer oder einfach nur Freunde des Vereins um Ihren Anteil für das Gelingen des Festes beizutragen.
Dann geht es los. Abladen der großen und schweren Zeltelemente, immerhin soll das Zelt wenn es heute Abend steht, 45 m lang und 15 m breit werden. Der Wirtschaftsanbau von 4 X 30 m ist dann nur noch eine kleine Zugabe.
Zum Glück trifft endlich der Radlader ein und es geht los mit dem Auslegen der Bodenplatten und der Gerüstteile. Unser Radladerfahrer, dessen Namen ich jetzt nicht nennen möchte, weil es sonst heißt der fährt ja nur, thront auf dem Radlader und jeder meint was für ein cooler Job, aber ganz falsch. Am Abend wird Ihm von der Rumgurkerei jeder Knochen wehtun. Jetzt müssen wir erst die Bodenplatten mit je 4 Erdnägeln verankern, das heißt 32 Bodenplatten und 128 Erdnägel mit ca. 1,20 m Länge im Boden versenken. Hierbei hat sich wie jedes Jahr ein super Team gefunden. Die Jungs hauen die Nägel in den Boden, das ist etwa so wie die Bedienung eines Presslufthammers, nur dass du jedes Mal bei einem weiteren Nagel den benzingetriebenen Rammbock 1m bis zum Kopf des Erdnagels anheben musst.
Das geht ganz schön in die Arme. Wenn die beiden heute Abend zu Hause sind können sie keine Flasche Bier mehr halten, sie zittern sich einen ab, vielleicht verschütten sie sogar den Inhalt, denn ihre Muskeln sind bis dahin von den Vibrationen des Presslufthammers total überreizt. Na ja dem Rest der Mannschaft geht es auch nicht viel besser, denn sie stecken nun die Traversen und Giebelteile zusammen und langsam formen sich aus dem Wirrwarr der Einzelteile eine klare Zeltkonstruktion zusammen.
Weiter geht es zum nächsten Akt, der da heißt aufrichten und verspannen der vielen Trägerstangen und Stahlseilen. Das ist eine ziemlich schweißtreibende Angelegenheit. Endlich steht das komplette Zeltgerüst. Genau darauf hat unsere Küchenchefin gewartet und ruft laut:
„Pause,
Pause“ ! Uns erwartet die Vesperzeit mit Fleischkäse allerlei Zubehör und auch ein kühles
Ketterer,
denn die Hauptarbeit beim Zeltaufbau ist nun vollbracht.
Nach der wohlverdienten Pause, (erste Ermüdungserscheinungen machen sich bemerkbar) geht es
jetzt noch mal kräftig zur Sache. Nämlich zum Aufziehen der Dachplanen und anschließend zum
Einhängen der Seitenplanen.
Es wird schon langsam dunkel, aber es ist geschafft. Das Zelt steht komplett, ein letztes Getränk und ab nach Hause in die Badewanne.
Gut ausgeschlafen treffen sich am Sonntag die Profis um das Zelt mit Strom und Wasser zu versorgen. Die folgende Woche haben dann noch mindestens vier Mitglieder eine Woche Urlaub genommen um die ganzen Materialien für den Innenausbau auf den Hohenecksportplatz hoch zu karren, um anschließend Zapfanlage, Bar, Sektbar, Küchenbereich, Bühne, Deko Garnituren, Wohnwägen, Spülmobil, Feuerholz usw. aufzubauen.
Dies alles geschieht dann auch noch ein wenig unter Zeitdruck, denn sie müssen bis zum Donnerstag damit fertig sein. Wenn alles aufgebaut und eingerichtet ist wird am Donnerstagabend vor dem offiziellen Beginn im jetzt fertig ausgestatteten Zelt noch einmal die gesamte Organisation mit allen Beteiligten und den Obmännern durchgesprochen. Endlich ist es wieder soweit.
Wir freuen uns auf die Ankunft der ersten Besucher. Ab Freitag geht es dann richtig los, die Band Cover Up gibt ihr Bestes und auf die Pforzheimer Bänkle Freunde ist Verlass, das Zelt wird voll,die Stimmung ist toll, das Bier läuft gut und das Essensteam ist auch bestens gelaunt. Es wird gebrutzelt, serviert und zwischendurch auch mal ein „Kurzer“ vom Teamchef spendiert. Jetzt hat sich der Zeltplatz mit den Motorradfahrern aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland gefüllt. Gefeiert wird bis spät in die Nacht.
Am Samstag steigt dann die absolute Fete, wir haben zwei Bands, die Stimmung ist bombastisch das Zelt ist voll. Biker sind wieder da aus nah und fern, alte Freunde werden überschwänglich umarmt, neue Biker aufs herzlichste begrüßt. Am Ende des Abends kommt dann die Prämierung der verschiedenen Clubs, Preise erhalten: größte Gruppe, weiteste Anfahrt, jüngster und ältester Teilnehmer usw. Die Party geht weiter, Dog Track spielt bis Genehmigungsende oder so.
Wieder mal haben wir Glück der Wind steht gut, bisher noch keine Anzeige wegen Ruhestörung, kein Streit, keine Schlägerei, also ein harmonisches Treffen, super wie bereits seit 26 Jahren.
Das Zelt leert sich nun langsam, bis auf einige Unermüdliche, die bis zum Frühstück um 7 Uhr gemeinsam mit uns ausharren. Am Sonntagmorgen kommen dann noch einige besinnliche Töne. Wir haben es wieder einmal geschafft EC-Mot für einen Motorradfahrer Gottesdienst zu gewinnen. Das Zelt füllt sich noch einmal erneut und alle lauschen den Worten des Predigers, der Worte findet die auch so manchen harten Biker im Innersten berühren. Es ist Sonntagnachmittag, die meisten Biker sind schon unterwegs Richtung Heimat und wir fangen an abzubauen und zu putzen. Das Material wird sortiert und für den Abtransport zusammengestellt.
LKW und Transporter fahren das Material das man vor einer Woche gebracht hat wieder ins Lager oder zur Brauerei usw. zurück. Am Montag und Dienstag wird das Zelt abgebaut und der Platz gereinigt, die Toiletten geputzt und der Platz dann Winterfest gemacht.
Wir werden von Jahr zu Jahr neu entscheiden, ob wir im nächsten Jahr wieder ein solches Motorradtreffen durchführen können. Aber solange wir wissen, dass unsere Biker jedes Jahr aufs Neue kommen, werden auch wir unser Bestes für ein weiteres Treffen geben. Es motiviert uns immer wieder aufs Neue für unsere Freunde und unsere Stadt ein solch tolles Fest zu veranstalten.
Ohne Sponsoren wäre so eine Veranstaltung trotz ehrenamtlichem Einsatz seit Jahren nicht mehr möglich. Vielen Dank an alle Mitglieder, Helfer und Freunde des Vereins.
Eine Sache am Rande, die uns alle sehr betroffen und teilweise auch sehr traurig stimmt, müssen wir Euch noch mit auf den Weg bringen. Von Sonntag auf Montagnacht nach dem Motorradtreffen 2010 haben „Vandalen“ den Lageranhänger und 28 Zeltplanen unseres gemieteten Zeltes regelrecht mit dem Messer zerfetzt. Der Schaden wird von keiner Versicherung getragen geht in
die Tausende und wir bleiben auf den Kosten sitzen. Schade!!!
So … einen Einblick gewährt, ein bisschen gejammert, hoffentlich etwas Verständnis geweckt
und wir freuen uns auf das 28. Treffen 2011
Euer MSC Bänkle